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Dachstuhlbrand in Kapellen: Feuerwehr bringt Flachdach mit Photovoltaik rasch unter Kontrolle

30. Mai 2026

Dachstuhlbrand auf ehemaligem Nato-Gelände rasch unter Kontrolle gebracht

Am Freitagmittag alarmierten Anwohner und Leitstelle die Feuerwehr wegen eines Brandes auf dem ehemaligen Nato-Gelände an der Neusser Straße im Stadtteil Kapellen. Beim Eintreffen gegen 12:40 Uhr stand ein Flachdach mit installierter Photovoltaikanlage in Brand. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten die Flammen zunächst eindämmen.

Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch aufwendig. Um an tieferliegende Glutnester zu gelangen, setzten die Einsatzkräfte Löschnägel ein, die von einer Nachbarwehr zur Unterstützung bereitgestellt wurden. Weil Teile der Dachkonstruktion schwer zugänglich waren, wurden ergänzend Schaumangriffe gefahren, um versteckte Brandherde zu ersticken. Ein Feuerwehrmann musste vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die sommerlichen Temperaturen erschwerten den Einsatz zusätzlich. Zur besseren Lageerkundung unterstützte eine Drohne mit Wärmebildtechnik bei der Lokalisierung verbliebener Glutnester. In Absprache mit dem Fachberater Bau wurde das Dach betreten, zeigte sich aber, dass die Konstruktion die Löschmaßnahmen begrenzt.

  • Ort des Einsatzes: ehemaliges Nato-Gelände, Neusser Straße, Kapellen
  • Einsatzbeginn: Freitag, etwa 12:40 Uhr
  • Maßnahmen: Brandbekämpfung, Löschnägel, Schaumangriffe, Wärmebilddrohne
  • Auswirkungen: zeitweise Warnmeldung wegen starker Rauchentwicklung, Verkehrsbehinderungen durch Sperrung eines Kreuzungsbereichs

Mehr als 70 Einsatzkräfte waren aus verschiedenen Einheiten im Einsatz, darunter Kräfte aus Kapellen, Hemmerden und Wevelinghoven sowie die Drehleiter aus Frimmersdorf/Neurath. Die Feuerwache wurde währenddessen durch Einsatzkräfte der Stadtmitte besetzt. Die Behörden riefen zeitweise eine Warnmeldung über die Warn-App NINA heraus, da die Rauchentwicklung erheblich war.

Die Polizei und Feuerwehr untersuchten die Brandursache, die Ermittlungen dauern an. Bewohner und Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren und den Einsatzkräften freie Bahn zu lassen.

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